Das Paket „SchutzAuftrag und SchutzKonzept verankern“ besteht aus drei aufeinander aufbauenden Fortbildungstagen. Dabei implementiere ich die Grundlagen des Kinderschutzes in Ihrem Team und leite sie dabei an, gemeinsam ein tragfähiges Schutzkonzept zu erarbeiten:
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Zur optimalen Vorbereitung, tauschen wir uns telefonisch aus und ich beschäftige mich mit der bestehenden Konzeption und allen kinderschutzrelevanten Dokumenten Ihrer Einrichtung. Außerdem erhalten Sie eine Praxisaufgabe, mit welcher die Kinder altersgerecht einbezogen werden.
Bevor Ihr Team ein Schutzkonzept erarbeiten kann, gilt es im ersten Schritt alle Mitarbeiter:innen auf den gleichen Stand zu bringen bzgl. der Grundlagen des Kinderschutzes und dabei auch die eigene Haltung zu reflektieren. Der erste Tag beinhaltet deshalb die theoretischen Grundlagen des Kinderschutzes sowie die entsprechenden Handlungsmöglichkeiten für die Praxis.
Denn die rechtlichen Grundlagen sind deutlich formuliert – aber was genau bedeutet das für den pädagogischen Alltag? Ab wann sprechen Kitas, Jugendämter und das Familiengericht von einer Kindeswohlgefährdung? Was sind Hinweise auf Sexuelle Gewalt, Misshandlung oder Versorgungsdefizite und wie müssen diese dokumentiert werden? Wie läuft eine Gefährdungseinschätzung innerhalb des Teams ab? Wie ist der Umgang mit den betroffenen Familien? Und welche Schritte folgen danach? Diese und andere Fragen werden durch folgende Inhalte beantwortet:
Am zweiten Tag starten wir mit einer Risiko- und Potenzialanalyse, um den aktuellen Ist-Stand Ihrer Einrichtung zu erfassen.
Anschließend richten wir unseren Blick in die Zukunft. Alle Mitarbeiter:innen werden dabei eingebunden, um ein individuelles und passgenaues Schutzkonzept für Ihre Einrichtung zu erarbeiten. Das Schutzkonzept kann nicht von einer anderen Einrichtung übernommen werden, es muss aus dem Team heraus entstehen, damit es danach im pädagogischen Alltag gelebt wird. Dazu nutzen wir eine partizipative und äußert effektive Methode, um die verschiedenen Gliederungspunkte eines Schutzkonzepts zu erarbeiten. Dabei beziehen wir auch ihre bestehende Konzeption sowie mögliche weitere Dokumente und Vorgaben Ihres Trägers, des örtlich zuständigen Jugendamts und des jeweiligen Landesjugendamts mit ein.
Bis zum Ende des zweiten Tages hat Ihr Team die inhaltlichen Grundlagen der einzelnen Gliederungspunkte entwickelt und stichwortartig festgehalten.
Zwischen den ersten beiden Fortbildungstagen und dem dritten Fortbildungstag, sollten mindestens acht Wochen liegen. Innerhalb dieser Wochen verschriftlicht ihr Team die erarbeiteten Inhalte. Aus den gemeinsam festgehaltenen Stichpunkten werden Fließtexte. Diese Texte senden Sie an mich. Ich korrigiere die Texte und gemeinsam überarbeiten wir das Dokument an Tag 3. Dann kann das Schutzkonzept mit dem Träger und dem Elternausschuss besprochen sowie bei der entsprechenden Behörde eingereicht werden. Bei möglichen offenen Fragen werden Sie jederzeit telefonisch oder per E-Mail durch mich unterstützt.
Ihre vorhandenen Schließtage reichen nicht aus? In Ihrem Team ist bereits ein Teil des Vorwissens vorhanden und Sie möchten individuell darauf aufbauen? Kontaktieren Sie mich gerne, damit ich Sie bzgl. einer möglichen Vorgehensweise individuell beraten kann.