⚓ DAS SCHUTZKONZEPT IHRER SCHULE​

SchutzAuftrag und

SchutzKonzept verankern

Schulen in Rheinland-Pfalz sind dazu aufgefordert, innerhalb der kommenden fünf Jahre (bis im Schuljahr 2028/2029) Schutzkonzepte zu entwickeln. Innerhalb des Lehramtsstudiums wird Kinderschutz jedoch kaum thematisiert.

Das Paket „SchutzAuftrag und SchutzKonzept verankern“ besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Fortbildungstagen und einer anschließenden Nachbetreuung. Dabei implementiere ich die Grundlagen des Kinderschutzes in Ihrem Kollegium und leite sie dabei an, gemeinsam ein tragfähiges Schutzkonzept zu erarbeiten.

Die Grafik zeigt den inhaltlichen Weg, den wir gemeinsam zu Ihrem individuellen Schutzkonzept gehen.

Vorbereitung

Zur optimalen Vorbereitung, tauschen wir uns telefonisch aus und ich beschäftige mich mit der bestehenden Konzeption und allen kinderschutzrelevanten Dokumenten Ihrer Einrichtung. Außerdem erhalten Sie eine Praxisaufgabe, mit welcher die Kinder altersgerecht einbezogen werden.

(Online-)Nachmittag (ca. 4 Stunden)

Bevor Ihr Team ein Schutzkonzept erarbeiten kann, gilt es alle Mitarbeiter:innen auf den gleichen Stand zu bringen bzgl. der Grundlagen des Kinderschutzes und dabei auch die eigene Haltung zu reflektieren. Der Nachmittag beinhaltet deshalb die theoretischen Grundlagen des Kinderschutzes sowie die entsprechenden Handlungsmöglichkeiten für die Praxis. Denn die rechtlichen Grundlagen sind deutlich formuliert – aber was genau bedeutet das für den Schulalltag? Ab wann sprechen Schulen, Jugendämter und das Familiengericht von einer Kindeswohlgefährdung? Was sind Hinweise auf Sexuelle Gewalt, Misshandlung oder Versorgungsdefizite und wie müssen diese dokumentiert werden? Mit welchen Methoden lassen sich Gefährdungseinschätzungen im Kollegium strukturieren? Wie ist der Umgang mit den betroffenen Familien? Und welche Schritte folgen danach? Diese und andere Fragen werden durch folgende Inhalte beantwortet:

  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Begriffsklärung Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung
  • Formen und Hinweise von Kindeswohlgefährdung
  • Detaillierte praktische Umsetzung des §4 KKG – die „4 Schritte“ der Schule
  • Kindeswohlgefährdungen innerhalb der Schule verhindern – Umgang mit Mikrogewalt, Fehlerkultur und Meldung an die Schulbehörde
 

Anschließend füllen alle Kolleg:innen eine digitale Risiko- und Potenzialanalyse aus.

Durch eine Praxisaufgabe werden auch die SuS Ihrer Schule altersentsprechend einbezogen.

Fortbildungstag (ca. 08.00 - 16.00 Uhr):

Am Fortbildungstag starten wir vor Ort mit der Auswertung der Risiko- und Potenzialanalyse, um gemeinsam den aktuellen Ist-Stand Ihrer Schule zu besprechen. Was funktioniert bereits gut? Wo gibt es Entwicklungsbedarf?

Anschließend richten wir unseren Blick in die Zukunft. Alle Lehrer:innen werden dabei eingebunden, um ein individuelles und passgenaues Schutzkonzept für Ihre Schule zu erarbeiten. Das Schutzkonzept kann nicht von einer anderen Institution übernommen werden, es muss aus dem Kollegium heraus entstehen, damit es danach im Schulalltag gelebt wird. Dazu nutzen wir eine partizipative und äußert effektive Methode, um die verschiedenen Gliederungspunkte eines Schutzkonzepts zu erarbeiten.

Bis zum Ende des Fortbildungstages hat Ihr Team die inhaltlichen Grundlagen der einzelnen Gliederungspunkte entwickelt und stichwortartig festgehalten.

Nachbetreuung:

Innerhalb der nächsten Wochen verschriftlicht ihr Kollegium die erarbeiteten Inhalte. Aus den gemeinsam festgehaltenen Stichpunkten werden Fließtexte. Zu diesen Texten erhalten Sie eine schriftliche Rückmeldung durch mich.

In einer anschließenden Besprechung arbeiten Sie meine Anmerkungen und Vorschläge gemeinsam in den Text ein. Dann kann das Schutzkonzept auf einer Schulkonferenz beschlossen werden und innerhalb der Schulgemeinschaft kommuniziert werden.

Bei möglichen offenen Fragen werden Sie jederzeit telefonisch oder per E-Mail durch mich unterstützt.

⚓ VORBEREITUNG/ABLAUF

Impressionen aus der Praxis

Individuelle Lösungen gesucht?

Ihre vorhandenen Schließtage reichen nicht aus? In Ihrem Kollegium ist bereits ein Teil des Vorwissens vorhanden und Sie möchten individuell darauf aufbauen?
Kontaktieren Sie mich gerne, damit ich Sie bzgl. einer möglichen Vorgehensweise individuell beraten kann.